Netzwerk
Es wird die zentrale Port-Konfiguration über bpc.env und die Konfiguration von Sichere Verbindung (TLS/HTTPS) empfohlen.
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TL;DR <OPENSEARCH-CONFIG-DIR>/opensearch.yml
karaf/etc/de.virtimo.bpc.core.cfg
karaf/etc/org.apache.karaf.shell.cfg
karaf/etc/org.apache.karaf.management.cfg
karaf/etc/org.ops4j.pax.web.cfg
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Um mehrere getrennte Instanzen auf einem Server zu betreiben, müssen diverse Parameter umgesetzt werden. Auch aus anderen Gründen (bereits belegte Ports, …), können diese Anpassungen nötig sein und sollen hier näher beschrieben werden.
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Es wird empfohlen, ausschließlich verschlüsselte Verbindungen zu verwenden. Siehe dazu: Sichere Verbindung (TLS/HTTPS). |
Relevante Anpassungsparameter
Grundsätzlich sind folgende Parameter zu berücksichtigen:
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OpenSearch-Ports (Default 9200-9300 und 9300-9400 Erläuterung siehe unten)
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OpenSearch-ClusterID (Default opensearch_virtimo)
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Karaf BPC-Instanz-Name (Default BPC)
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Karaf-Ports für:
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HTTP (Default 8181)
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HTTPS (Default 8282)
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SSH (Default 8101)
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JMX/RMI-Port (Default 1099, 4444)
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Anpassungsdetails
Unten stehende Karaf-Parameter können auch über die Karaf-Console gesetzt werden (Syntax: config:property-set -p de.virtimo.bpc.core CONFIGKEY CONFIGVALUE).
Empfohlen wird das Setzen der Parameter als Umgebungsvariablen in der bpc.env.
Alternativ wird an dieser Stelle auch die Konfiguration via Karaf-Konfigurationsdatei im Verzeichnis etc beschrieben.
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Es wird dringend empfohlen, Konfigurationsanpassungen nicht direkt in den Karaf-Konfigurationsdateien unter |
OpenSearch-Ports
Die OpenSearch-Ports müssen sowohl im OpenSearch als auch im Karaf angepasst werden, damit beide Produkte wieder miteinander kommunizieren können.
OpenSearch belegt im Auslieferungszustand dynamisch den ersten freien Port aus den Bereichen 9200–9300 und 9300–9400. Dies sollte zwingend auf einen festen Port umgestellt werden. Andernfalls können mehrere OpenSearch Instanzen unbeabsichtigt nebeneinander starten und sich demselben Cluster anschließen, während Karaf weiterhin nur den ersten Port anspricht.
OpenSearch selbst liest seine Port-Konfiguration aus der Datei <OPENSEARCH-CONFIG-DIR>/opensearch.yml.
Es genügt daher, am Ende der Datei diese drei Werte mit den neuen Ports zu definieren:
http.port: 9200 transport.tcp.port: 9300 # Default: 9203 os-bpc-plugin.websocket.port: 9204
Damit Karaf OpenSearch dann auch unter dem neuen Port erreicht, muss dieser noch im BPC-Konfig-File <Karaf_Root>/etc/de.virtimo.bpc.core.cfg hinterlegt werden
(Wert des Parameters http.port aus der OpenSearch-Konfiguration):
de.virtimo.bpc.core.opensearch.port = 9200
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Das BPC/Karaf stellt eine Websocket Verbindung zum OpenSearch her (Wert des Parameters os-bpc-plugin.websocket.port aus der OpenSearch-Konfiguration). Der Port muss im BPC nicht konfiguriert werden, da dieser zur Laufzeit vom OpenSearch abgefragt wird. |
Anschließend müssen beide Dienste neu gestartet werden.
BPC-Instanz-Name
Das Session Cookie wird ohne Port-Information, also für einen Host unabhängig des verwendeten Ports, abgelegt (Dank RFC6265 "cookies for a given host are shared across all the ports on that host"). Das hat zur Folge, dass man eine Session über mehrere Instanzen hinweg versuchen würde zu verwenden. BPC erkennt korrekterweise, dass es diese Session (einer anderen BPC-Instanz) nicht kennt und entsorgt sie. Das hat zur Folge, dass man sich nicht auf mehreren Instanzen eines Hosts gleichzeitig anmelden könnte. Inzwischen gibt es einen Instanznamen als Prefix für die Session-Informationen, damit können mehrere Sessions innerhalb eines Browsers für den gleichen Zielhost verwaltet werden.
Empfohlen wird, den Instanznamen in bpc.env zu setzen:
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Unix-Systeme (bpc.env.sh)
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Windows-Systeme (bpc.env.cmd)
export DE_VIRTIMO_BPC_CORE_DE_VIRTIMO_BPC_CORE_NAME="BPC"
SET DE_VIRTIMO_BPC_CORE_DE_VIRTIMO_BPC_CORE_NAME=BPC
Alternativ kann der Key innerhalb der Datei <Karaf_Root>/etc/de.virtimo.bpc.core.cfg gesetzt werden:
de.virtimo.bpc.core.name = BPC
Anschließend bitte den Karaf neu starten.
Karaf-Ports
Karaf benutzt zur Kommunikation unterschiedliche Protokolle und Ports. So stellt es unter anderem eine SSH-, eine HTTP- und eine HTTPS-Schnittstelle bereit. Auch eine JMX/RMI-Schnittstelle wird angeboten und sollte bei bereits belegten Ports angepasst werden.
Der Hinweis auf Neustart des Karaf nach jeglichen Portänderungen sollte an dieser Stelle obsolet sein.
SSH-Port
Karaf stellt unter Linux wie auch unter Windows eine SSH-Schnittstelle für Konfigurations- und Analyse-Zwecke zur Verfügung. Diese ist per Default unter dem Port 8101 erreichbar.
Empfohlen wird, den Port und Host über die bpc.env zu setzen:
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Unix-Systeme (bpc.env.sh)
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Windows-Systeme (bpc.env.cmd)
export ORG_APACHE_KARAF_SHELL_SSHPORT="8101"
export ORG_APACHE_KARAF_SHELL_SSHHOST="0.0.0.0"
SET ORG_APACHE_KARAF_SHELL_SSHPORT=8101
SET ORG_APACHE_KARAF_SHELL_SSHHOST=0.0.0.0
Alternativ kann dies in der Datei <Karaf_Root>/etc/org.apache.karaf.shell.cfg über folgende Settings geändert werden:
sshPort = 8101
sshHost = 0.0.0.0
Um zu verhindern, dass der Port auch nach außen erreichbar ist, kann man sshHost an Localhost (127.0.0.1) oder ein anderes lokales Interface binden (0.0.0.0 = Global/alle IPv4-Adressen des Hosts).
HTTP(S)-Port
Die Ports für HTTP und HTTPS können über bpc.env festgelegt werden:
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Unix-Systeme (bpc.env.sh)
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Windows-Systeme (bpc.env.cmd)
export ORG_OPS4J_PAX_WEB_ORG_OSGI_SERVICE_HTTP_PORT="8181"
export ORG_OPS4J_PAX_WEB_ORG_OSGI_SERVICE_HTTP_PORT_SECURE="8282"
export ORG_OPS4J_PAX_WEB_ORG_OSGI_SERVICE_HTTP_ENABLED="false"
export ORG_OPS4J_PAX_WEB_ORG_OSGI_SERVICE_HTTP_SECURE_ENABLED="true"
SET ORG_OPS4J_PAX_WEB_ORG_OSGI_SERVICE_HTTP_PORT=8181
SET ORG_OPS4J_PAX_WEB_ORG_OSGI_SERVICE_HTTP_PORT_SECURE=8282
SET ORG_OPS4J_PAX_WEB_ORG_OSGI_SERVICE_HTTP_ENABLED=false
SET ORG_OPS4J_PAX_WEB_ORG_OSGI_SERVICE_HTTP_SECURE_ENABLED=true
Alternativ werden diese in der Datei <Karaf_Root>/etc/org.ops4j.pax.web.cfg festgelegt:
org.osgi.service.http.port = 8181
org.osgi.service.http.port.secure = 8282
org.osgi.service.http.enabled = false
org.osgi.service.http.secure.enabled = true
Hier kann das jeweilige Protokoll auch separat aktiviert/deaktiviert werden (bspw. um nur HTTPS zu erlauben).
JMX/RMI-Ports
Die Ports für die JMX/RMI-Schnittstelle werden in der bpc.env konfiguriert.
Der RMI-Port weicht dabei von der Standardkonfiguration (44444) aus org.apache.karaf.management.cfg ab, um Raum für einen Portoffset zu ermöglichen.
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Unix-Systeme (bpc.env.sh)
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Windows-Systeme (bpc.env.cmd)
export ORG_APACHE_KARAF_MANAGEMENT_RMIREGISTRYPORT="1099"
export ORG_APACHE_KARAF_MANAGEMENT_RMISERVERPORT="4444"
SET ORG_APACHE_KARAF_MANAGEMENT_RMIREGISTRYPORT=1099
SET ORG_APACHE_KARAF_MANAGEMENT_RMISERVERPORT=4444
Alternativ werden sie in der Datei <Karaf_Root>/etc/org.apache.karaf.management.cfg über folgende Parameter konfiguriert:
rmiRegistryPort = 1099
rmiServerPort = 44444
JMX/RMI ist standardmäßig nur lokal verfügbar.
Um es von außen erreichbar zu machen, können in der Datei org.apache.karaf.management.cfg die Variablen rmiRegistryHost und
rmiServerHost auf ein extern erreichbares Interface (bspw. 0.0.0.0) gesetzt werden.
Wir empfehlen dies nur zu tun, falls es zwingend notwendig ist.